5. Woche - vom 27.10. - 2.11.2014

 

27.10.2014 Trephina Gorge – Ross River Resort

 

Die Nacht war wider Erwarten friedlich, die Schnattertante hat ihre Klappe gehalten, aber als sie nun aufsteht geht das Gesabbel weiter. Doch das tangiert uns nicht, denn wir wollen heute weiter. Doch vorher wandern wir noch einmal in die Gorge und hoffen, dass wir unser kleines Känguru noch einmal sehen, es hat sich aber nicht mehr gezeigt. Das Auto wird startklar gemacht und Norbert hat vorher noch einen Minilizzard gefilmt, der war wirklich „Mini“. Eigentlich hätten wir etliche Walks machen können, teils sogar bis zu 6 Std. doch bei der Hitze und meinen Kreuzschmerzen wäre das kein Vergnügen.

 

Wir machen einen Abstecher zum John Hayes Rockhole, das sollen nur 4km sein, doch wenn wir vorher gewusst hätten, was uns erwartet, hätten wir wohl darauf verzichtet. Das Schild hätte uns eigentlich schon zu denken geben müssen (High Clearance Vehicles only!). Doch wir stecken auf der nun übelsten Offroadstrecke, die wir je gefahren sind. Die 4km werden zum reinsten Albtraum und nehmen einfach kein Ende. Umdrehen und wieder zurückfahren ist nicht, man kann hier nicht einfach wenden. Nach 30 Minuten! haben wir das Rockhole endlich erreicht und sind enttäuscht ohne Ende, kein Tropfen Wasser ist dort zu sehen und dafür die Strapazen. Jetzt müssen wir die ganze Piste wieder zurück, grauenhaft.

 

Wir überstehen auch das und erreichen den Ross Hwy. wohlbehalten und ohne Blessuren, der uns zum Ross River Resort bringt. Das ganze Gelände mit einem uralten Originalhomestead (von 1898) sieht urig aus, kleine Häuschen, als Übernachtungsmöglichkeit und einen Campground gibt es hier, doch dazu muss das Flussbett des Ross River durchfahren werden, was aber kein Problem ist, der Fluss führt kein Wasser. Wir buchen eine Nacht und freuen uns auf den Pool, doch der ist wegen eines Filterproblems leider geschlossen. Es ist sehr heiß mittlerweile und es weht ein strammer heißer Wind.

 

Am Nachmittag besichtigen wir das Homestead und können alle Räumlichkeiten durchstreifen. Zum Bau des Hauses wurden teils alte Bahnschwellen und Schienen als Geländer verwendet, denn hier waren früher, als die Ghan-Strecke gebaut wurde, die Männer, die beim Verlegen der Schienen mitgearbeitet hatten, untergebracht.

 

Der Rest des Tages wird nun geruhsam gestaltet werden, doch so geruhsam wird er nicht. Der Wind frischt ordentlich auf und Staub und Sand fliegt uns um die Ohren. Der Himmel hat sich zugezogen, dicke Wolken liegen jetzt über dem Resort.

 

Morgen geht es wieder in die „Zivilisation“.

 

 

 

Kurz vor Erreichen des Ross River Homestaed entdecken wir am Rand der Straße diese aufgebockte Harley in Memory an einen hier verunglückten Harleyfahrer. Beide haben an dieser Stelle ihre Lebendigkeit verloren.

 

 

 

28.10.2014 Ross River Resort – Alice Springs

 

Der Himmel ist eintönig grau, es regnet leicht und donnert. Doch wirklich nass werden wir nicht. Nach einem kleinen Frühstück verlassen wir dieses urige Stück Land und sehen an den Berghängen vereinzelte Buschfeuer und riesige Rauchschwaden, die sich zwischen den Hügelketten hochdrücken. Ein leicht ungutes Gefühl beschleicht uns, doch in Gefahr sind wir nicht.

Gegen Mittag erreichen wir den tollen Campingplatz Big4 in Alice und buchen uns für zunächst 1 Nacht ein.

Morgen geht es dann Richtung Palm Valley, worauf ich mich schon sehr freue.

Mit weiteren Berichten kann es dann zunächst ein wenig dauern, denn wir können noch nicht abschätzen, wann die nächste Internetverbindung zustande kommt.

 

Liebe Grüße in die Heimat und herzlichen Dank für eure rege Anteilnahme an unseren mehr oder weniger abenteuerlichen Unternehmungen. Bis bald.

 

 

 

 

 

 

 

29.10.2014 Alice Springs – Rainbow Valley

 

So, nun wird der Text vorformuliert. Wir haben also mal wieder keinen Internetzugang. Dennoch wollen wir euch teilhaben lassen.

 

Die letzte Nacht bzw. der letzte Nachmittag in Alice Springs war sehr unruhig und wurde um 5.45 Uhr für beendet erklärt, da mittlerweile bereits einige Camper ihre Abreise, bzw. Weiterfahrt vorbereiten und das nicht gerade leise.

 

Unser Vormittag wird derart gestaltet, dass wir das Auto für die Weiterfahrt vorbereiten, es wird getankt, der Reifendruck wird kontrolliert, ein Kompressor wird noch gekauft, natürlich auf Rechnung für TCC, da der im Auto vorhandene Kompressor bereits in Warburton seinen Geist aufgegeben hatte, es werden noch Lebensmittelvorräte gekauft und auf die Öffnung der Bottle-Shops um 14 Uhr wird dann verzichtet, das wäre uns doch zu lange zu warten. Wir fahren jetzt aus Alice Springs heraus und sind auch nicht allzu traurig die Stadt nun zu verlassen. Wir waren ja schon des Öfteren hier, jedoch hat sich die Stadt ziemlich verändert, das touristische Ambiente ist deutlich rückläufig und hat sich negativ entwickelt, finde ich. Die Zahl der Aborigines, die bereits ab 12 Uhr vor den Bottle-Shops lungern, bis diese um 14 Uhr öffnen, scheint sich deutlich gesteigert zu haben. Eigentlich ist es traurig, wenn man sehen kann, wie diese Ureinwohner, durch das Eindringen westlicher Kulturen derart zu Grunde gerichtet werden, bzw. wurden. Es sind wenige Aborigines, die scheinbar geregelter Arbeit nachgehen, die anderen wirken verwahrlost, stinken und sind wirklich Schreck einflößend.

 

Wir verlassen jetzt endgültig Alice und befahren, auch ich!, den Stuart Hwy. Richtung Rainbow Valley. Die Fahrt bis in das Valley sind noch einmal 24km auf unbefestigter Straße, also Gravel Road, die sich in 25 Minuten befahren lassen, also deutlich schneller, als die 4km zum Jack Hayes Rockhole!!

 

Nun stehen wir hier und sind erneut von der beeindruckenden Schönheit dieses Valleys begeistert. Es ist wirklich wunderschön. Das, was stört, sind Fliegen und Bienen, die uns ohne Unterlass bestürmen, sie sind vollkommen verrückt nach Feuchtigkeit, stürzen sich auf alles, was irgendwie feucht ist. Das ganze ist so schlimm, dass wir sogar den Platz wechseln, damit wir wenigstens etwas ungestört sein können.

 

Wir stehen momentan ganz alleine auf dem Campground, es kommen lediglich zwei Autos, die sich das Valley ansehen und dann wieder den Platz verlassen. Wir bleiben also alleine. Gut so.

 

Nach einem missglückten Sonnenuntergang, es schieben sich recht große Wolken vor die untergehende Sonne, wird jetzt der Grill angezündet und wir lassen es uns schmecken.

 

Der Abend ist absolut still, kein Geräusch ist zu hören und kein nachtaktives Tier zu sehen, auch kein Känguru, ein kleiner Winzling-Lizzard aber.

 

 

 

 

30.10.2014 Rainbow-Valley – Erldunda

 

So bleibt es auch in der Nacht, wir stehen hier immer noch alleine auf dem Platz, jedoch, als wir aus dem Dachzelt krabbeln, sind umgehend die Fliegen und die Bienen wieder bei uns und das nervt wirklich.

 

Jetzt gibt unsere Gasbottle ihren Geist auf, Kaffee können wir aber noch kochen, wenigstens. Wir kruschteln alles zusammen, nachdem wir beschlossen haben, auf eine weitere Nacht hier zu verzichten. Am Morgen habe ich zwar einen Dingo heulen hören und auch Spuren sind zu sehen, jedoch das Tier als solches ist und war nicht zu sehen, auch kein Känguru!, obwohl es hier welche geben soll. Das Wetter sieht alles andere als gut aus, dicke Wolken, die mehr oder weniger gut aussehen, verhängen den sonst so blauen Himmel und es weht ein recht kräftiger Wind, mal wieder.

 

Jetzt wollen wir uns den Henbury-Krater anschauen und fahren dort hin. Der Krater wird erreicht und wir umwandern ihn. Er hat einen Durchmesser von 180m und eine Tiefe von 15m, eigentlich gar nicht so riesig, jedoch von eigentümlicher Schönheit. Der hier angegliederte Campground wird von uns aber nicht in Erwägung gezogen, da es hier nichts weiter gibt, als Nichts.

 

Wir wechseln uns mit der Fahrerei nun ab und ich fahre die Offroadstrecke bis zum Stuart Hwy. und von dort aus weiter bis zum Erldunda Roadhouse, wo wir jetzt zwei Tage bleiben wollen. Hier ist zwar nicht wirklich was zu sehen oder zu erleben, doch zwei Tage Fahrpause tun uns bestimmt ganz gut.

 

Hier anzukommen ist wieder ein Erlebnis, wir haben ja schon etliche Male hier gestoppt und es ist ein tolles Gefühl, wieder hier zu sein und wir haben Internetzugang!

 

 

 

Liebe Miri, lieber Dany

 

ich habe heute nach dem Earl of Erldunda gefragt, sie wissen aber nicht, ob es ihn noch gibt, denn er ist mit seinen Besitzern, die hier einige Monate gearbeitet haben, wieder weg. Die Lady an der Rezeption wusste genau, welche Katze ich meinte, als ich nach ihr gefragt habe und sie war total überrascht, dass nach 6 Jahren wieder jemand nach der Katze fragt. Also keine Katze und auch keine Wallabies.

 

Wir haben uns einen schönen Platz aussuchen können, über uns sitzen wieder Galahs, die uns sicherlich morgen früh wieder aus dem Zelt kreischen werden.

 

Jedoch nimmt der Wind an Intensität zu und wir schustern uns den Rundumschutz zusammen, was dieses Mal schneller vonstatten geht, als am Wave Rock. Wir sind halt mittlerweile ein eingespieltes Team. Da wir zwei Tage hier bleiben wollen, lohnt sich die ganze Aktion wirklich. Im Nu sind wir fertig, der Wind hat zwar zwischenzeitlich etwas weniger gepustet, doch es wirkt nun alles etwas staubsicherer. Die Hütte wird noch einmal durchgefegt, doch ist es eigentlich sinnlos, denn man schleppt immer wieder erneut roten Sand mit rein, wenn das Vorzelt betreten wird.

 

Jetzt ist Duschen angesagt und wir bereiten uns auf die Happy Hour in der Taverne vor. Die Zeit dort ist mal wieder recht originell, ein riesiger Fernseher läuft und nur wenige schauen wirklich dort hin. Wir haben ein Bier und Wein, darauf noch 20% weniger, wegen der Happy Hour-Time.

 

Zur Zeit stehen hier anscheinend etliche Straßenarbeiter, die sich in der Taverne ihr Six-Pack Bier holen und nun ihren wohlverdienten Feierabend genießen werden. Wir sitzen jetzt in unserem sturmsichern Vorzelt, hoffentlich und können euch mal wieder mit einigen Berichten beglücken.

 

Es ist wirklich schön, dass wir so völlig ohne Zeitdruck durch den Kontinent fahren können, das ist wirklich zu empfehlen, wenn man nicht mehr arbeiten muss!!!

 

 

Liebe Grüße in die Heimat an euch alle, morgen gibt es vielleicht noch etwas zu berichten, dann ist wieder alles offen.

 

 

 

 

 

31.10.2014 Erldunda

 

Den Windschutz aufzubauen war wohlweislich nicht umsonst. In der Nacht fegte der Wind äußerst stürmisch und mit heftigsten Böen. Gegen Morgen hat es noch leicht geregnet, aber nur leicht. Wir haben trotz allem aber gut schlafen können und freuen uns nun auf den Morgenkaffee.

 

Heute ist mal wieder Waschtag, der rote Staub muss aus den Klamotten gespült werden. Die beiden Maschinen, die hier stehen, könnte ich gleichzeitig nutzen, jedoch war eine Maschine derart mit rotem Sand bestückt, dass ich sie erst einmal sauber gemacht habe, dachte ich zumindest. Als beide Maschinen ihre Arbeit erledigt haben, will ich die Wäsche aufhängen, jedoch die verdreckte Maschine hat nur noch mehr roten Sand auf der Wäsche hinterlassen. Man bin ich sauer, nun muss ich noch einmal 4 Au$ opfern, um den Dreck loszuwerden. Hat schließlich auch geklappt. Zwischendurch habe ich noch unsere Gasbottle auffüllen lassen und kann bereits die ersten Wäschestücke wieder von der Leine nehmen, obwohl immer wieder einige Regentropfen fielen.

 

Nach gut 2 Stunden ist mein Waschtag nun beendet und wir vergammeln den restlichen Tag bis zur Happy Hour, die wir wieder in Anspruch nehmen werden. Der stürmische Wind hört einfach nicht auf, wir hoffen, dass es morgen nicht mehr so stürmisch ist.

 

Wir haben während unserer Gammelphase noch einmal unsere weitere Streckenplanung in Augenschein genommen und beschließen einstimmig, dass wir den Witjira Nat.-Park aussen vor lassen, denn das werden an die 250km auf leichter? bis schwerer!! Rüttelpiste sein und müssen dann noch weitere Offroadstrecken absolvieren. Wir kürzen die ganze Planung ab und werden uns auf vielleicht andere schöne Ecken freuen können.

 

Morgen geht es also nach Kulgera, übermorgen nach Marla und von dort dann endlich auf den Oodnadatta-Track.

 

 

 

 

 

 

 

      Waschfrau von Erldunda

 

         

  

                     Windschutz

 

 

unser momentaner Standort

 

1.11.2014 Erldunda – Kulgera

 

Wir haben trotz des recht heftigen Windes gut schlafen können. Jetzt heißt es alles wieder abzubauen und unsere Route fortzusetzen. Die 74km auf dem Stuart Hwy. werden von mir gefahren und es macht richtig Spaß durch die Landschaft zu brettern.

 

In Kulgera angekommen ziehen wir zunächst die Augenbrauen nach oben, so wirklich prickelnd wirkt der Platz nicht. Das Gelände wird kritisch in Augenschein genommen, es gibt hier powerd Sites (20 Au$), unpowerd Sites (15 Au$), Back Packer Rooms und Budget Rooms (50 Au$), Ensuite Rooms (115 Au$) und Deluxe Rooms (145 Au$). Die letzten beiden haben jeweils einen Sanitärbereich mit Toilette und Dusche, die anderen nicht. Wir entscheiden uns für einen Ensuite Room. Wir bekommen sogar, als Motelgäste, morgen früh ein Frühstück! Es gibt auch einen Pool. Heute soll hier am Abend ein Yubbie Race mit BBQ und Entertainment stattfinden. Ich frage nach, was Yubbie bedeuten soll, es sind Mini-Lobster und das hier im Nichts!

 

Der Abzweig nach Finke wird erkundet und wir sind wirklich froh, dass wir uns für die andere Strecke entschieden haben, denn bis Finke sind es 145km auf der Gravel Road, die sich zwar wohl recht gut befahren lassen, jedoch gibt es in Finke keine Übernachtungsmöglichkeit, und die restlichen 105km bis nach Mt. Dare (Witjira Nat.-Park) sollen grottenschlecht sein.

 

Mittlerweile haben wir uns mit dem eigentümlichen Roadhouse vertraut gemacht, haben unser Diner im Pub und sind schon gespannt, was hier heute ab 18 Uhr abgeht.

 

Heute können wir mal ohne Leiter ins Bett gehen!

 

 

Bis jetzt haben wir bereits 4934km zurückgelegt und schon 3278 Fotos gemacht.

 

 

Um 18 Uhr geht wirklich die Post ab, der Pub füllt sich mit den diversesten und urigsten Typen. Ein junges Pärchen hat sich sogar mit Baby von einer Farm, die ca. 30 Minuten von Kulgera entfernt ist, auf den Weg gemacht, um das Yubbie Race zu erleben. Die Farm wird mit ca. 7000 Rindern betrieben, fand ich enorm. Wir werden zunehmend in Gespräche verwickelt und im Nu ist eine recht rege Unterhaltung zustande gekommen. Jeder will natürlich wissen, woher wir kommen und wo wir hin wollen. Eine Frau spricht sogar ein wenig deutsch und von ihr erfahren wir, dass sie mal mit einem Schweizer verheiratet war und dass sie auf Grund der Wetterlage der letzten Tage mal eben 3 Tage ohne Strom war. Das Lobsterrennen lässt auf sich warten, doch nachdem alle, die das BBQ genossen haben, gesättigt sind, werden die armen Viecher auf die Rennstrecke gelassen. Jeder kann wetten, welcher Lobster das Rennen gewinnt und das Geld, was hierbei zum Einsatz kommt, geht an ein Kinderhospital für Kinder, die an Leukämie erkrankt sind. Die Typen sind alle wirklich originell. Ich glaube nicht, dass es solch eine Spezies Mensch in Deutschland gibt.

 

Es ist ein wirklich erlebnisreicher und toller Abend geworden.

 

Gute Nacht Deutschland.

 

 

 

2.11.2014 Kulgera – Marla

 

Nach unserem, im Übernachtungspreis enthaltenen „üppigen“ und „reichhaltigem“ Frühstück! wird das Auto wieder bereit zur Abfahrt gemacht und wir verlassen das Kulgera Roadhouse. Jetzt sind 186km bis nach Marla zu absolvieren und wir werden demnächst das Northern Territory verlassen und nach Süd-Australien kommen, mit Obst und eventueller Fruchtfliegen!, die bestimmt nicht an der Landesgrenze stoppen, wenn das Obst und Gemüse vorher, vor Verlassen des Bundeslandes, in den hier aufgestellten entsprechenden Abfallbehältern entsorgt wird.

 

In Marla angekommen müssen wir unsere Uhr eine Stunde vorstellen und buchen uns für eine Nacht im Roadhouse ein.

 

In den vergangenen stürmischen Tagen haben etliche Bäume Äste verloren und wir suchen uns einen Platz aus, wo wir mit herunterfallenden Ästen nicht rechnen müssen, sollte der Wind wieder an Heftigkeit zunehmen. So langsam haben wir fast alles Zubehör des Autos (Wind- und Regenschutz), nun auch den Sonnenschutz für den rückwärtigen Teil des Autos, in Anspruch genommen, was hier durchaus sinnvoll ist, denn viel Schatten haben wir nicht.

 

Ich habe mit Christel telefoniert, die ihr Mobilhome nun in Empfang genommen und Brisbane bereits verlassen haben. Sie stehen seit gestern in Toowoomba für zwei Tage und fahren dann genügsam weiter. Wir können es mittlerweile gar nicht mehr abwarten, bis wir uns endlich sehen werden. Liebe Püppi, lieber Wolf, wir haben das Foto erhalten, sieht ja Klasse aus euer Mobilhome!!

 

Morgen geht es dann auf den Oodnadatta-Track und wir werden wahrscheinlich erst wieder in Coober Pedy eine Verbindung zur Aussenwelt haben.

 

 

Bis dahin schicken wir ganz liebe Grüße in die Heimat, fühlt euch alle herzlichst gedrückt, wir denken oft an euch alle, auch wenn wir, durch die Rüttelpisten gelegentlich Schwierigkeiten haben, alles im Kopf zu behalten, so einige Sachen gehen durch die Rüttelei scheinbar verloren. Doch so lange wir wissen, wer wir sind und wo wir hin wollen, ist alles in Ordnung.

 

Liebe Grüße an alle.